Geschenktipp: Ausflug in die Barockstadt Dresden

Im Zuge der Globalisierung, der weltweiten Mobilität und des nie gestillten Durst nach Entdeckung und Neuem haben Kurzreisen, Spontantrips und auch Geschenkreisen einen immer höheren Stellenwert in der deutschen Gesellschaft. Die Welt will entdeckt werden, das eigene Land soll erforscht werden und die Möglichkeiten bieten sich gerade zu an. Günstige Flüge innerhalb Europas, spontan buchbare Unterkünfte und erleichterte innereuropäische Einreisebestimmungen machen auch spontanes Reisen oder Kurztrips zu einem wahren Erlebnis.

So bietet sich die Möglichkeit deutsche Kulturstädte günstig und vor allem bequem zu bereisen. Dabei sollte man keineswegs Sachsens Bundeshauptstadt Dresden auf der Liste der zu besuchenden Städte vergessen. Vor ungefähr einem Jahr wurde Dresden zu Europas Kulturhauptstadt gekürt und ist somit auch offiziell in die lange Liga der schönsten und sehenswertesten deutschen Städte aufgestiegen. Dem Reisenden bieten sich in der sächsischen Metropole neben architektonischen Besonderheiten auch kulturelle Highlights, die ein Stück deutsche Geschichte widerspiegeln.

Mit dem zentral gelegenen Flughafen ist Dresden über die größeren deutschen Flughäfen leicht zu erreichen. Mit 13 Flughäfen besteht zur Zeit eine Direktflugverbindung und auch direkt vor Ort bestehen gute Verbindungen in die Stadt hinein. So gelangt man einfach und unkompliziert in seine Ferienwohnung oder sein Hotel. Welche Unterkunftsmöglichkeiten es gibt, zeigt eine Übersicht auf www.casamundo.de. Durch die Sanierung und die Umgestaltung nach der Wende sind auch die Anbindungen an den Personennahverkehr stetig besser geworden und sind heute maßgeblich für den öffentlichen Transport.

Architektonisch entstanden die meisten Bauwerke zur Zeit des Barocks und wurden nur mit den Jahren leicht abgeändert. Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus den allgemeinen Formen des Barocks eine spezielle Art des Barocks: der Dresdner Barock. Um das 17. Jahrhundert herum entstanden eigene Formen des Barocks und auch des Rokokos, die sich unter dem sächsischen Kurfürsten August dem Starken erstmals richtig entwickelten. Typische Merkmale des Barocks sind runde Formen, hohe prachtvolle Kuppeln und die Liebe zum Detail. Im Generellen wird der Barock als Befreiungsschlag gegenüber der Renaissance angesehen. So wurde die damals in der Renaissance herrschende Strenge durch rundere und unkonventionellere Elemente abgelöst.

Ausdruck findet der neue Stil, der sich gerade in Dresden schnell ausbreitete, in verschiedenen bekannten Bauten der sächsischen Hauptstadt. Ein nicht nur historischer, sondern auch kultureller, Anlaufpunkt ist die Dresdner Semperoper, in der neben modernen Stücken auch klassische Werke aufgeführt werden. Als Wahrzeichen der Stadt ist die Dresdner Frauenkirche eines der beliebtesten Fotomotive der Region. Der Besucher hat hier auch die Chance von hier aus weite Teile der Stadt zu überblicken. Wer in Dresden den Barock erleben möchte, kommt an berühmten Dresdner Zwinger nicht vorbei. Bei dem Zwinger handelt es sich um eine alte Festungsanlage aus der Anfangszeit des Barocks. Neben einer hiesigen Porzellansammlung können Besucher auch die historische Dresdner Waffenkammer besuchen.

Einen breiten Überblick über Dresdens Geschichte erfährt der Urlauber bei einem anschließenden Besuch im Grünen Gewölbe, dem Museum von Dresden. Hier sammeln sich alte Schätze aus früheren Zeiten. So sammelten sich seit August der Starke die Kunstsammlung eröffnete einiges an, so dass uns heute mehr über die Geschichte der Kulturhauptstadt Europas 2010 erzählt wird.