Die Armbanduhr als immer-passendes Geschenk

Als Erfinder der Armbanduhr gilt Peter Henlein. Er entwickelte bereits im 15. Jahrhundert die erste Uhr, die in jede Tasche passte – die Taschenuhr.

Dies war nur möglich, weil die Erfindung der Zugfeder die Pendel, als Antrieb der Uhr, ablöste. Dadurch konnten die Uhren in immer kleinere Gehäuse eingebaut werden, die man mit sich herumtragen konnte.
Das Uhrwerk verkleinerte sich  in den nächsten Jahrhunderten immer mehr und schrumpfte auf Armbandgröße.

Die ersten Taschenuhren trug man an einer Kette, meist aus Gold und natürlich konnten sich solch ein  Beiwerk nur die wohlhabenden Bürger leisten.

Für das Flugwesen, insbesondere für die Piloten, waren Taschenuhren nicht sonderlich geeignet. Praktischer waren da schon die Armbanduhren. Mit deren Hilfe die Zeitmessung schnell und genau möglich war. Die erste baute der Franzose Louis Cartier.

Bereits  1923 entwickelte man die erste automatische Armbanduhr. Hier wird aus der Armbewegung des Trägers die Energie zum Spannen der Feder gewonnen.
In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts gelang es, die ersten digitalen Uhren zu bauen.

Die Mikroelektronik machte es möglich sehr preisgünstige und auch modische Quarzuhren herzustellen. Schade ist es nur, wenn man eine verliert. Im Strandsand, bei einem Urlaub auf der schönen Insel Rügen, ist es sehr schwierig eine teure Uhr wiederzufinden.

Eine Renaissance der mechanischen Uhren begann Ende der 1980er Jahre. Die hochwertig gearbeiteten Uhren wurden zum Luxusgegenstand. Sie zeigen neben der Zeit auch Wochentage, Mondphasen und ähnliches an.

Zu den Herstellern von diesen Uhren gehört neben Rolex, als bekanntester, auch die Uhrenmanufaktur in Glashütte. Vielleicht bringt man, von einem schönen und unvergessenen Urlaub in einer Ferienwohnung auf der Insel Rügen, eine dort erworbene Uhr mit Bernsteinen besetzt mit.

Schweizer Uhren gehen bekanntlich nicht nur am genauesten, sondern gelten auch auf dem Weltmarkt als dominierende Luxusuhren.